Ist ein Führen des Unternehmens von der Zukunft her zu kompliziert?

Woran liegt es eigentlich, dass Mittelständler oft die Nase rümpfen, wenn das Thema “Führen von der Zukunft her” angesprochen wird?

Nach dem Grund des “Nasenrümpfens” gefragt höre ich meist, dass das operative Tagesgeschäft die gesamte Zeit, Energie und Innovationskraft der Entscheidungsträger verbraucht. Ja, und da bleibt für das Gestalten der Zukunft nun mal keine Zeit! Basta!

Das mag ja so sein! Aber die Frage ist doch wohl, warum diese “Nasenrümpfer” nicht einmal im Ansatz versuchen, das Tagesgeschäft schrittweise loszulassen und somit Zeit, Energie und Innovationskraft für das Gestalten der Unternehmenszukunft zu gewinnen?! Müssen sie dabei etwa “kompliziertes” Neues lernen?!

“Schulbank”? Nein, das tue ich mir nicht an! So mag der eine oder andere Chef denken. Und so hält er halt am Gewohnten fest: Er zieht alles auf seinen Tisch! Er hat alles im Griff! Ohne ihn läuft gar nichts! Sein Ego zielt auf dauerhafte Unentbehrlichkeit. Und darauf ist er auch noch stolz!

Somit lautet die Gretchenfrage, ob diese, oft (noch) sehr erfolgreichen, Unternehmer mit ihrem Unwillen zum Loslassen des Tagesgeschäfts einer erstrebenswerten Zukunft ihrer Unternehmengar selbst unbewusst (!) im Wege stehen?!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.