In eigener Sache: Die Einheit von Körper und Geist

Zugegeben: Allzu gut war ich noch nie im Sport. Doch irgenwie habe ich es geschafft, die Einheit von Körper und Geist für mich umzusetzen. Dabei spielt die Selbstverteidigung eine wichtige Rolle: Wenn schon Sport, dann einen, der zur eigenen Wehrhaftigkeit beiträgt – so mein Grundgedanke. Und so startete ich 1956 mit 18 Jahren und einem Körpergewicht von 55 kg – ich war klein, dünn und so manch einer schlug mir ungebeten auf den Kopf – meine ersten Judo-Wettkämpfe (insgesamt: 54). Mit 42 Jahren legte ich die Prüfung zum 1. Kyu (Braungurt) ab. Im Alter von 48 Jahren begann ich mit Karate. Dieser Sportart blieb ich bis zum 63. Lebensjahr treu (3. Kyu 2001, Braungurt). Im Jahre 2002 begann ich mit Wing Tsun Kung Fu, einer Kampfkunst mit chinesischen Wurzeln. Hier bestand ich die Prüfung zum 1. Techniker – etwa 6 Wochen vor meinem 74. Geburtstag. So erlebte und erlebe ich, vermittelt durch Beruf und Sport, auch heute noch, was für mich zählte und zählt: Individuelle Herausforderung sowie körperliche und geistige Fitness. Möge es noch eine Weile so bleiben!

Übrigens: „Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird“ (W. Mitsch, dt. Aphoristiker, 1936 – 2009)

Wie handhaben Sie die Einheit von Körper und Geist?

1 Kommentar

  1. Lieber Dr. Schumann, ich bin sehr beeindruckt von Ihrer energetischen Leistungsfähigkeit. Zumal ich Sie als hervorragenden Berater und Unternehmer kennenlernen durfte. Jetzt ist mir klar, wo die Wurzel Ihrer Kraft und Kreativität zu finden ist.
    Ich versuche auch meine Fitness im umfassendste Wortsinne zu stärken und zu erhalten. Leider gibt es seltsamerweise in Deutschland den Widerspruch zwischen den vielen Millionen von Sporttreibenden und den nicht minder vielen Millionen abseits Stehenden. Was kann man da tun? Beste Grüße Ihr Klaus-Dieter Matz

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